05 Dec

RPZ

Die Kennzahlen B, A und E (im Englischen SOD) :

  • Bedeutung (der Fehlerfolge, engl. Severity S),
  • Auftretenswahrscheinlichkeit (der Fehlerursache, engl. Occurrence O) und
  • Entdeckungswahrscheinlichkeit (des Fehlers oder seiner Ursache; ggf. auch der Folge; engl. Detection D)

sind eine Grundlage zur Risikobeurteilung. Die Kennzahlen sind ganzzahlige Zahlenwerte zwischen 1 und 10 und werden unter Zuhilfenahme von Bewertungskatalogen vergeben.

Mit der Berechnung der Risiko-Prioritätszahl (RPZ) wird der Versuch gemacht, eine Rangfolge der Risiken zu erstellen. Die RPZ entsteht durch Multiplikation der B-, A- und E-Bewertungszahlen (R P Z = B ⋅ A ⋅ E {\displaystyle RPZ=B\cdot A\cdot E} RPZ=B\cdot A\cdot E) und kann dementsprechend Werte zwischen 1 und 1000 annehmen. Es sollte der Anspruch bestehen, dass die RPZ, mindestens im Vergleich mit anderen RPZ der gleichen FMEA, eine Aussage im Sinne besser/schlechter erlaubt. Dies ist aber nach DIN EN 60812 allgemein nicht erfüllt.

Quelle:   https://de.wikipedia.org/wiki/FMEA

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